Letzte Seite als Abschied
Nebiga

Letzte Seite: Wo ein Abschied ist

Mein Liebes,

bald ist es soweit! Der Abschied fällt mir schwer, er ist jedoch unausweichlich: Wir werden uns trennen müssen!

Natürlich ahnte ich von Anfang an, dass es mit uns so einmal enden wird… wir uns auseinander leben und Adieu sagen. Abschied ist unvermeidlich – in jeder Beziehung. Das sagt mir meine Erfahrung genauso wie wann der richtige Zeitpunkt für die Trennung ist. Ich weiß einfach, wann es Zeit ist.

Jetzt bald. Es dauert nicht mehr lange. Dir geht die Luft aus. Du willst dich ausruhen, sagst du; mich drängt es weiter. Besser ist es, wir gehen unserer Wege, damit sich nichts Unausgesprochenes zwischen uns aufstaut.

Doch bevor wir endgültig Abschied nehmen, möchte ich dir danken.

Danke für die gemeinsame Zeit, unsere Reisen, deine Ausdauer! Wir verbrachten ein tolles gemeinsames Jahr, vertrauten uns. Deshalb will ich nicht schweigsam das Unausweichliche erwarten. Ich will, dass du weißt, was für ein großartiger Kerl du bist; was ich an dir in unseren gemeinsamen Monaten schätzte.

Die Liste zum Abschied ist lang

Was an dir unvergleichlich ist? Das ist

  1. deine unerschütterliche  Geduld. Nie hast du dich über Wiederholungen, Routine oder meine Wutausbrüche beschwert. Du hast mich gesehen, wie ich bin. Mich gewähren lassen, mich nur manchmal abgelenkt, so dass ich mich beruhigen konnte.
  2. wie du zuhören kannst. Egal wie absurd meine Thesen waren, du hast sie dir zunächst einmal angehört, um sie zu verstehen.
  3. deine Hilfsbereitschaft: Du warst immer für mich da, selbst in meinen düstersten Momenten.
  4. deine Kreativität: Manchmal, wenn ich mich rettungslos verrannt habe, hast du eine Idee in mir entzündet. Du hast mich aus jedem Labyrinth geholt.
  5. wie abenteuerlustig du bist! Überall hin hast du mich begleitet… wir haben in diesem Jahr die Welt bereist. Du bist nicht ein einziges Mal zurückgeblieben.
  6. deine Widerstandskraft. Ich habe dich der Hitze und Kälte, der Nässe und Trockenheit ausgesetzt. Ein Hund hat dich gebissen. Doch du hast nicht gemurrt, bist stetig an meiner Seite geblieben, hast niemals schlapp gemacht. Unerschütterlich warst du! Ein Held!
  7. deine Freundschaft! Du bist ein Freund, ein richtiger Freund! Schweigst nicht still, wenn ich mich selbst verliere; weichst unangenehmen Fragen nicht aus, stellst sie auch dann, wenn du weißt, dass ich dich dafür einen Moment hassen werde.
  8. deine Ehrlichkeit. Ich kann dich fragen, du wirst mir ehrlich antworten. Dein Ego beschönigt nicht, du antwortest, wie es ist.
  9. deine Toleranz. Anderen leihst du dein Ohr genauso, unterschiedslos: Du hörst wirklich jedem zu.
  10. deine Großzügigkeit. Stets hast du mir ausgeholfen, wenn ich Hilfe brauchte. Nie hattest du genug davon.

Nun aber ist es soweit!

Ich muss gehen. Das ist die einzige Möglichkeit! Nur so bleiben wir Freunde, zermürben einander nicht und freuen uns darauf, dass wir uns wieder treffen. Ich verspreche nichts, denn es kann Jahre dauern.

Schlage ich dich eines Tages aber auf, schwelgen wir gemeinsam in Erinnerungen.

Ja, das würde mir gefallen. Dir doch auch, oder?

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Die 28 Tage Herausforderung angenommen: eine Katze meldet sich
Nebiga

28 Tage bloggen: Die Herausforderung

28 Tage, jeden Tag ein Post. Wollen wir da wirklich mitmachen? Nebiga ist skeptisch, Leo euphorisch – zusammengefasst: Unentschieden. Einziger Ausweg ist der Appell an unsere Friedensstifterin und Mediatorin. Die Redaktion vermittelt also, während wir diskutieren – oder so:

  • 28 Tage ist furchtbar lang…
  • Wurscht, endlich können wir uns ausgiebig zu Wort melden…
  • Naja, wenigstens ist es der kürzeste Monat im Jahr!
  • Trotzdem: Der Februar beginnt heute. Habt ihr eine Idee?
  • Idee? Ideen, meinst du wohl. Dazu noch jeden Tag eine!
  • Jetzt reg‘ dich nicht auf, wir sind zu zweit… du brauchst also nur jeden zweiten Tag eine.
  • Versuchst du uns gerade in die Tasche zu lügen?
  • Keine Haarspaltereien bitte! Wir müssen nur eine einzige Frage klären: Habt ihr genug Ideen oder nicht?

Wie wir uns entschieden haben?

28 Tage lang… jeden Tag. Das schaffen wir nie im Leben! Wir können unmöglich 28 Tage lang unseren Durchschnitt von 1100 Wörtern pro Post durchhalten. Wir haben schließlich noch einen Tagesjob, ein Privatleben, Hobbies, Bedürfnisse… ja, auch Blogger schlafen! Wir könnten es natürlich auf nächsten Monat verschieben…

28 Tage lang bloggen ist ein Ding der Unmöglichkeit! Es sei denn…

Es sei denn, wir zeigen:

28 Tage: Ein Globetrotter Märchen entsteht

In 28 Tagen können wir beide einen unserer normalen Posts schreiben. So lange dauert es nämlich gewöhnlich, bis wir etwas Lesbares zusammen haben. Von der Idee bis zum fertigen Post muss sich eben einiges entwickeln und das braucht Zeit. In 28 Tagen ein Post – 1100 Wörter – für jeden von uns. Das kriegen wir hin.

  • Ihr erfüllt damit aber nicht die Bedingungen des Wettbewerbs. Es heißt: 28 Tage lang jeden Tag ein Post!

Deshalb ja unsere Idee: Wir dokumentieren, wie unsere Geschichten entstehen. Post für Post. Bis zur Veröffentlichung des Artikels.

Das trauen wir uns zu. Das schaffen wir.

Was meinst du?

Ermutigende Kommentare sind natürlich erwünscht!
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Reden wir über Flüchtlinge
Nebiga

Gut. Reden wir über Flüchtlinge

Flüchtlinge kommen als Welle, als Flut und marschieren auf Grenzen zu. Sie stürmen Zäune, wälzen sich durch Staaten und lösen Krisen aus; sie  ängstigen Frauen, Kinder und die, die schon immer dort leben, wohin sie jetzt eben flüchten. Bilder wie diese entstehen in den Köpfen durch Monologe; Monologe in U-Bahnen, die  wildfremd Entrüstete Passanten entgegenschleudern. Monologe, die an Stammtischen, am Tresen im Café nebenan genauso wie beim Essen unter Freunden abgenickt werden – ja, sogar unter Freunden. Monologe, die jene, die tagtäglich mit Flüchtlingen arbeiten, mundtot machen. Ihr Mund ist ausgetrocknet von ständigen Widerworten, ihren Beschreibungen, wie sie das Leben mit Flüchtlingen erleben. Widerworte, die oft ungehört verhallen.

Andere Wörter schwirren herum, haben offenbar mehr Gewicht. Bekannte Kriegs- und Angstterminologie, Sätze wie Man wird doch noch sagen dürfen; Es ist nun mal eine ganz andere Kultur; die verstehen unsere Werte nicht; Flüchtlinge lungern herum, respektieren nicht… In der Presse  können wir alle Begriffen nachlesen, falls uns eine Platitüde oder ein Angstbild abhanden gekommen ist: Wort für Wort – und die Bilder verdichten sich, die Furcht dahinter wächst proportional mit. Sie hindert daran, im Sprachgewühl nach ihm oder ihr zu suchen, dem/der einen, dem „Flüchtling“: Wer kommt? Wer flieht? Wie ist der Mensch denn so?

Flüchtlinge sind… Kriegskinder, Asylanten

vielfältige FlüchtlingeZum Beispiel Fadi, der Junge, der vor mir sitzt und seine Zwillingsschwester liebevoll auf den Arm boxt, weil sie etwas Kluges sagt. Zwei Kurden aus dem Iran. Ismahan mit ihren bunten, weiten Röcken, ihren freizügig offenen Blusen, die alle mit Riesenblumen bedruckt sind. Rhana trägt in der Klasse nur Tschador. Beide Frauen kommen aus Somalia – zicken sich täglich an und arbeiten niemals in derselben Gruppe zusammen. Basil, der Bulgare mit seinen feingliedrigen Händen und seiner ungewöhnlichen Sprachbegabung, hat seinen Platz mitten in der Gruppe afghanischer Jungs gefunden. Es dauert gewöhnlich bis dieser Tisch sich füllt. Die Jungs kommen nicht pünktlich, verstehen nicht, warum das überhaupt von ihnen gefordert ist; Basil ist immer da. Der schon ältere Sami zählt gern vermeintliche Erfolge bei Frauen. Er telefoniert mitten im Unterricht „mit seiner Mutter“ und kommt morgens nicht gut aus dem Bett. Und Amit? Amit, der Syrer, setzt seine Mütze nicht ab. Er kam am Morgen nicht dazu, sich zu frisieren.

Wer wissen will, wie „Flüchtlinge“ ticken, muss warten können. Warten, bis sie diskutieren.

„Nein“, antworte ich auf eine beliebte Frage, die ich die Monate zuvor umgangen habe. „Nein, ich glaube nicht an Gott!“

Wer gerade tuschelte, die Augen zum Fenster hinaus schweifen ließ, verstohlen in seinem Handy wischte – vergisst sein Tun. Dieses Thema interessiert, betrifft die Jugendlichen; sie finden es zu wichtig, um es ignorieren zu können.

„Das gibt es nicht“, entgegnen die einen – entrüstet. Tarik nickt jedoch heftig, zustimmend. Er glaube nicht mehr an Allah, sagt er: „Der Glaube an Gott löst zuviele Kriege aus.“

Ausnahmslos hören sie zu, wollen ihre Ansicht kundtun, wollen gehört werden. Hände winken mir zu, andere unterbrechen einfach. Selbst die wenigen Frauen in der Klasse beteiligen sich, vertreten sich, finden Worte. Sie alle fühlen sich sicher genug dazu. Ein Gefühl, an dem wir zusammen arbeiten, seitdem sie hier in der Klasse sitzen. Dieser Raum ist ein vertrauter, sicherer Raum. Dieses Gefühl kommt allerdings nicht von heute auf morgen. Nicht nach den Erlebnissen ihrer Flucht; nicht nach Jahren der Unsicherheit in ihrem Land. Vertrauen muss wachsen. Ein Jahr ist dafür auch schon mal nicht lange genug.

Sobald wir über Gott, über Frauen, Männer, Geschlechterrollen und Lebensstile diskutieren können, ohne dass jemand aus Angst verstummt, weiß ich, dass diese Flüchtlinge angekommen sind. Dass sie ihren weiteren Weg in der Gesellschaft suchen und ihren Platz finden werden.

… auf der Suche nach einem besseren Leben

FlüchtlingSie haben nicht das Recht, hier zu sein. Sie halten sich nicht an die Gesetze, sind Kleinkriminelle und werfen ein Zwielicht auf diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen. Verdächtig sind Marokkaner, Griechen, Bulgaren, Albaner, Mexikaner… Slawen und Lateinamerikaner generell und auch noch alle anderen, die aus ihrem Land auswandern, nur um ein besseres Leben in einem anderen zu suchen. Diebsgesindel nannte man sie in der Zwischenkriegszeit und gemeint waren oft die jüdischen Einwanderer aus dem Osten. Wirtschafts-Flüchtlinge heißen sie heute. Sie flüchten ja nur aus wirtschaftlichen Gründen und landen bei uns, die wir doch auch nicht genug haben, sagen die „guten Bürger“ verärgert, verunsichert. Das Ziel dieser Flüchtlinge sei es einzig und allein den Sozialstaat auszunützen.

Zu diesen guten Bürgern zählt sich auch der Busfahrer, der seine Aushilfstour im kleinen Café des Ortes unterbricht. Er hat sein ganzes Leben lang gearbeitet. Sogar jetzt, in der Pension, hilft er noch aus. Weißhaarig sitzt er mit seiner frisch gebügelten Uniform am Holz-Tresen, vor sich den Cappucchino und lamentiert. Darüber, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht, dass der Staat zuviel Steuern abzwickt, um es dann den Flüchtlingen hinterher zu tragen. Dass eben diese Flüchtlinge ja nur kommen, weil sie wissen, dass für sie gesorgt ist. Sein Sermon ist nicht zu überhören: Das Café ist zu klein, als dass man sich taub stellen könnte. Bald beteiligen sich andere Gäste, auch die Kaffeebesitzerin, an seiner Einschätzung der Weltlage – in Deutschland, in der EU. Sie stimmen zu, tragen mit ihren kleinen Alltagsgeschichten bei. Quintessenz: Dem kleinen Mann gehe es generell nicht gut, er müsse jetzt auch noch für die Flüchtlinge aufkommen, nur weil Angela sie eingeladen hat.

Die Sonne brennt mir unbarmherzig ins Gesicht. Ich wende der Fensterfront den Rücken zu, sehe direkt zum Tresen hin.

Wie schlecht es den Leuten in Deutschland heute tatsächlich geht, illustriert der Busfahrer mit der Geschichte über seinen Neffen, von Beruf Rettungsfahrer. Wegen der hohen Steuern, der Schichtarbeit und der unübersichtlichen Verwaltung in den Krankenhäusern sei es kein leichtes Leben. Hier in Deutschland. In Norwegen aber! In Norwegen sei alles besser!

Die Vertretungen sind hervorragend organisiert, die Mitarbeiter werden über ein gemeinsames Pool verwaltet. Das funktioniert bestens! Der Lohn ist natürlich wesentlich höher, denn die Norweger haben noch einen Sozialstaat. Steuerlich sieht es auch gut aus. Weil der Neffe Deutscher ist, fallen diese nicht so hoch aus.

„Ein Wirtschaftsflüchtling also“, unterbreche ich.

Aber nicht doch: Das ist etwas ganz Anderes!

Flüchtlinge brechen Gesetze

Das Thema Flüchtlinge spaltet sogar Immigranten, Freunde. Sie haben in einem anderen EU-Land studiert, arbeiten jetzt dort und leben noch zusammen in der WG. Der Riss geht mitten durch – es steht 2:2 am Tisch. Ich bin das Zünglein an der Waage, höre mir an, worüber die Freunde streiten.

„Flüchtlinge – refugees – halten sich nicht an Gesetze, kommen illegal ins Land“, ärgert sich das eine Paar. „Die sind nicht so wie wir.“

Wir sind hierher gekommen, wir arbeiten, wir haben Papiere, wir verdienen genug, zahlen Steuern. Wir haben das Recht, hier zu sein.

„Flüchtlinge müssen erst dahin kommen, wo wir schon sind“, hält das andere Paar dagegen. Sie brauchen Sicherheit, natürlich gehen sie in das Land, wo sie sich am sichersten fühlen. Bulgarien, Ungarn, Griechenland – das sind keine sicheren Länder, schon gar nicht, wenn Flüchtlinge sich registrieren müssen. Die Situation sei doch ähnlich, ist wie unsere, betonen sie. Immigranten und Flüchtlinge seien fremd im Land!  Warum könnt ihr das nicht sehen?

Abend für Abend versuchen die einen die anderen davon zu überzeugen:

das patt beim Thema Flüchtlinge

  1. Immigranten sollten zumindest Verständnis dafür haben, dass Flüchtlinge unsicher und misstrauisch sind; sich nicht registrieren lassen wollen. Man bräuchte doch nur die eigene Lage genauer ansehen. Auch für Immigranten gilt, was Hannah Arendt über Flüchtlinge schrieb: Wir haben unsere Sprache verloren und mit ihr die Natürlichkeit unserer Reaktionen, die Einfachheit unserer Gebärden und den ungezwungenen Ausdruck unserer Gefühle. Unsere Identität wechselt so häufig, dass keiner herausfinden kann, wer wir eigentlich sind. […] und das bedeutet den Zusammenbruch unserer privaten Welt. (Aus: Hannah Arendt: We Refugees) Dieses Gefühl ziehe Misstrauen nach sich.
  2. Das andere Paar, darunter die Juristin der Freundesrunde, beharrt auf das Einhalten des Schengenabkommens. Darauf, dass Flüchtlinge sich an den Außengrenzen registrieren lassen, damit die EU-Staaten das Wandern unter Kontrolle halten können. Solange Flüchtlinge dies vermeiden, seien sie illegal im Land. Gesetzesbrecher – und damit abzuschieben.

Ein Patt.

„Wie definiert die Runde eigentlich, wer ein Flüchtling ist?“, frage ich. Wir suchen im Internet.

„Als Flüchtling bezeichnet man eine Person, die ihre Heimat gezwungenermaßen verlassen musste und in absehbarer Zeit nicht dorthin zurückkehren kann“, heißt es in Wikipedia. Ob dies aus Kriegs-, Verfolgungs- oder Wirtschaftsgründen passiert, ist in dieser allgemeinen Definition völlig unwichtig. Die Würde des Menschen, seine Sicherheit, seine Existenz ist ausschlaggebend. Menschenrecht zählt.

Im juristischen Sinn der Genfer Flüchtlingskonvention aber ist nur Flüchtling, wer

[…] aus der begründeten Furcht vor Verfolgung aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder der sich als staatenlos infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will. (Artikel 1 Genfer Flüchtlingskonvention)

Erst wenn wir verstehen, dass Gesetze von Menschen gemacht und Abkommen von Juristen getroffen worden sind und sich verändern lassen, erst dann dürfte unsere Verantwortung völlig klar sein:

Im Zentrum muss der Mensch stehen, der flüchtet: Ein Flüchtling eben.

Ohne Welle, Flut oder Krise.

@SCommIntercultural