Nebiga

Frida Kahlo (1907 – 1957)

Frida Kahlo

* am 6. Juli 1907 im Casa Azul.

25. September 1925: Sie hat einen schweren Unfall, dem neben langen Perioden in einem Gipskorsett, auch 36 Operationen folgen.

1926 beginnt sie zu malen.

1929 Heirat mit Diego Rivera, Revolutionsmaler und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Mexikos.

1930-33: Aufenthalt in den USA

Nach der Rückkehr lebte das Paar in San Angel, in der Nähe von Coyoacan.

1937 kam Leo Trotzki und wohnte für fast zwei Jahre mit seiner Frau im Casa Azul

1938 erste Einzelausstellung Kahlos in New York.

1939 Ausstellung in Paris und Scheidung von Rivera

Kahlo zieht allein in ihr Elternhaus, la Casa Azul, zurück

1940 neuerliche Heirat mit Rivera. Der Muralist zieht zu Kahlo und baut ihr einen eigenen, abgetrennten Wohn- und Arbeitsbereich.

Mitte der 40er Jahre verschlechtert sich Kahlos Gesundheitszustand. Es folgen mehrere Rückenoperationen. Ab 1951 braucht sie einen Rollstuhl, 1953 wird ihr rechtes Bein bis zum Knie amputiert.

Im gleichen Jahr findet die einzige Ausstellung ihrer Bilder in Mexiko statt.

Im Sommer 1957 stirbt sie an den Folgen einer Lungenentzündung.

Kahlos Werk umfasst in etwa 200 Bilder, davon sind ein Drittel Selbstporträts.

Sie ist heute die bekannteste mexikanische Malerin. Im Frühling 2000 erzielte eines ihrer Selbstporträts bei Sotheby’s/New York fünf Millionen Dollar.

 

Fotos von Frida Kahlo: © 2010 Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museum Trust, México/ courtesy Schirmer/Mosel
Publikation “Frida Kahlo – Ihre Photographien“, 2010 im Verlag Schirmer/Mosel erschienen, nur noch antiquarisch erhältlich.
Texte von Carlos Phillips, Hilda Trujillo Soto, Pablo Ortiz Monasterio, Masayo Nonaka, Gaby Franger, Rainer Huhle, Laura Gonzáles Flores, Mauricio Ortiz, James Oles, Horacio Fernandez und Gerardo Estrada. Format: 17 x 24 cm, 580 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag 401 teils farbige Abbildungen